Ein Bekenntnis zur Tradition ohne Wenn und Aber.
Eine mehr wie 125-jährige Geschichte – das ist schon etwas.

Menschliche Erfahrung, Solidität und stetiger Erfolg. Tradition bedeutet vor allem eines: Sicherheit und Beständigkeit.
Heute und in Zukunft. Was vor 127 Jahren im Jahre 1887 mit dem „Anzeigeblatt für das westliche Allgäu“ begann, hat sich heute zu einem leistungsstarken Medienbetrieb mit 100 Mitarbeitern entwickelt.

Ausgestattet mit modernster Technik und einem Namen, der weit über das Allgäu hinaus zum Begriff für Qualität und Service geworden ist. Bald 130 Jahre – und immer das neueste!
Vier Generationen Druck – ein stolzer Rückblick bis auf 1887, als Volksschullehrer Gebhard Holzer beschloss, eine eigene Zeitung herauszubringen. Er war Verleger, Redakteur und Drucker in einem.

Sein Sohn Fridolin Holzer schaffte die erste Bleisetzmaschine 1913 an. In unserem Museum ist sie zu bewundern. Er war 25 Jahre lang Bürgermeister. Sein Sohn Dr. Wolfgang Holzer führte die Druckerei über schwierige Kriegsjahre und baute sie unentwegt aus.

Dr. Elmar Holzer erweiterte den Betrieb, zusammen mit 100 Mitarbeitern, zum modernen mittelständischen Unternehmen und schuf sich einen Namen als hochqualifizierte Faksimiledruckerei. Mittelalterliche Handschriften werden Originalgetreu als Faksimile erstellt – die Originale sind tiefverschlossen und uneinsehbar. Heinrich II. und Otto der Große aus der berühmten Reichenauer Schule zählen dazu. Ein Höhepunkt war die Ausstellung im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg: Originale und Holzer-Faksimiles standen dicht an dicht nebeneinander.

Im November 2015 wird Herr Klaus Huber als Geschäftsführer der Druckerei benannt. Dr. Elmar Holzer kümmert sich weiterhin um die lokale Zeitung und die Finanzen des Gesamtunternehmens.

"Die Zeiten im Druckgewerbe sind nicht leichter geworden. Die Nachfolgeregelung ist getroffen. Zielstrebig die Aufgaben anzupacken und mit Zuversicht in die Zukunft zu blicken, ist die Parole von Holzer Druck und Medien und allen Mitarbeitern."

Zahlen und Fakten

2015:
Dr. Elmar Holzer übergibt die Geschäftsführung der Druckerei an Klaus Huber.

2007:
Das Druckereigebäude vergrößerte sich durch Erweiterungen um das zwei- bis dreifache. Modernste Offsetmaschinen wie die Sechs- und Achtfarben werden in Betrieb genommen. Der Kundenstamm wachst stetig, unter ihnen Weltfirmen wie Caterpillar und Padi – letzteres das weltgrößte Tauchunternehmen.

1981:
Dr. Elmar Holzer übernimmt nach dem Tode des Vaters die Leitung eines inzwischen auf 100 Mitarbeiter gewachsenen Betriebes. Jährlich werden ca. 1500 Tonnen Papier umgesetzt. Im 3-Schicht-Betrieb können bis zu 500.000 Bogen Papier bedruckt werden.

1980:
erfolgt die Umstellung von Blei- auf Fotosatz

1939:
Nach dem Tod Fridolin Holzers übernimmt Dr. Wolfgang Holzer den Verlag und baut neben der Zeitung das Akzidenzgeschäft auf

1902:
Fridolin Holzer übernimmt das Geschäft des Vaters und baut den Zeitungsverlag aus

1887:
Übernahme einer kleinen Druckerei, die das Amts- und Anzeigeblatt des Westallgäus druckte, durch Gebhard Holzer